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Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG (BEG); Los 2: Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Neunutzung des ehemaligen Kraftwerks "Shamrock"

open

Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG

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Value
unstated
Published
16 Oct 2026
Deadline
17 Nov 2026, 11:00 GMT · 23d left · as published, verify on the notice
Type
opportunity
71241000 · Architectural, construction, engineering & inspection services71240000 · Architectural, construction, engineering & inspection services71242000 · Architectural, construction, engineering & inspection services71243000 · Architectural, construction, engineering & inspection servicesDEA55

Description

Die Stadt Herne ist eine Großstadt im Ruhrgebiet im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das Areal des stillgelegten Kraftwerks Shamrock und das Plangebiet "Blumenthal hoch3" liegen im nordöstlichen Teil des Herner Stadtbezirks Eickel und sind eingebettet in das Soziale Stadt-Gebiet Wanne-Süd. Die Entstehungsgeschichte des Kraftwerks ist räumlich und technisch-funktional mit der Zeche Shamrock sowie mit dem unmittelbar angrenzenden Zechengelände Blumenthal eng verwoben. Der Schacht 3, der auf dem Blumenthal hoch3-Gelände liegt, wurde 1890 abgeteuft; der Schacht 4 1891 und der Schacht 11 1957. Die Zeche Shamrock wurde 1967 der Zeche General Blumenthal in Recklinghausen zugeschlagen. Auf dem Gelände des Kraftwerks stand vorher eine Kokerei mit Nebengewinnungsanlagen. Diese wurden 1941 stillgelegt und 1942 abgebrochen. 1954 wurde das Kraftwerk Shamrock wiederaufgebaut, das während des Krieges und vor seiner Fertigstellung stark beschädigt wurde. Das Kraftwerk Shamrock wurde in den 50er Jahren von der Veba auf der Schachtanlage 3/4/11 der Zeche Shamrock in Betrieb genommen. Einige Gebäude aus der Zeit der Zeche Shamrock wurden in den Betriebsablauf des Kraftwerks integriert. Das Kraftwerk lieferte seit seiner Inbetriebnahme 1957 Strom in Höhe von 132 MW und Fernwärme in einer Leistung von 300 MW. Das Kraftwerk liegt seit seiner Stilllegung im April 2013 brach, d. h. die erhaltenen Gebäudeteile sind nach Nutzungsaufgabe zum überwiegenden Teil außer Betrieb, die Kraftwerktechnik ist jedoch noch weitestgehend installiert. Ein kleiner Teil der verbleibenden Gebäude ist noch in Betrieb. Dazu gehören die Fernwärmeleitung, Schaltanlagen und der Öltank im Westen. Der Betreiber des Kraftwerkes wird in Kürze eine Kalkulation für die mögliche Verlegung der noch in Betrieb befindlichen Anlagen vorlegen. Außerdem ist südöstlich eine Heizkraftzentrale in Betrieb; außerhalb des Planungsgebietes. Das Gelände grenzt nördlich an den Bereich des ehemaligen Bergwerksareals "General Blumenthal IX" mit einer Größe von ca. 23,5 ha. Dieses ehemalige Bergwerksareal wird unter dem Projektnamen "Blumenthal hoch3" zu einem modernen, integrierten High- und Green-Tech-Quartier mit breitem Spektrum an wissens-, technologieorientierten und höherwertigen Dienstleistungsnutzungen und einer Seilbahnanbindung zum Hbf Herne-Wanne-Eickel entwickelt. Die Grundlage für die Entwicklung bildet die Konzeptstudie von Albert Speer + Partner GmbH, die gegenwärtig zu einem städtebaulichen Rahmenplan konkretisiert wird. Die räumliche Nähe verdeutlicht die Tragweite und das Potential der zu findenden Neunutzung des Kraftwerks, d. h. sowohl die Raumwirkung als auch die angestrebte Nutzung des Kraftwerkgebäudes wirkt sich auf die Zukunftsperspektive der Flächenentwicklung von "Blumenthal hoch3" erheblich aus. Umgekehrt kann die Bewahrung des Status Quo mit ungenutzten, dem Verfall ausgesetzten Gebäuden negative Auswirkungen auf den Vermarktungserfolg der zu revitalisierenden Flächen entfalten. In einer Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, wie einerseits die nicht mehr genutzten Teile des Kraftwerkes einer neuen Nutzung zugeführt werden können und auch andererseits für den dazugehörigen Außenraum ein adäquates Freiraumkonzept entwickelt werden kann. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen als belastbare Grundlage für Verhandlungsgespräche mit Grundstückseigentümern, Fördermittelgebern und potenziellen Investoren genutzt werden, um Möglichkeiten zur Umsetzung der vorgeschlagenen Zukunftsszenarien zu finden. Es wird in einem gesonderten Vergabeverfahren das Thema Schadstoffuntersuchung und -freimachung in den Gebäudekörpern bearbeitet. Die Ergebnisse werden den Bearbeitern der Machbarkeitsstudie zur Verfügung gestellt und sind Grundlage für die Umsetzungsszenarien. Einzelheiten über den Leistungsumfang werden in den Vergabeunterlagen näher bestimmt. Im Übrigen wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.

Key facts

Reference
ES14b
Procedure
selective
Lots
1
Contact
stefan.mager@luther-lawfirm.com
+49 201 9220 24014
Regime
publicSector
  • The documents — every attachment, with its text extracted and searchable
  • Qualification — the notice scored against your company profile
  • Tracking and alerts — a pipeline for your bids, and the matching notices by email
  • Calendar export — the deadline as a calendar file
  • The API and MCP — the same record in your own tools and your AI assistant

Provenance

Source
vergabe-de
Notice id
a1cc1818-2add-4409-afbe-5c69b4a4c6c3
OCID
ocds-mnwr74-20bcd34f-ea6d-479a-8894-58010c83be51
First seen
19 Oct 2026
Last updated
19 Oct 2026

Licence CC0 1.0 public domain dedication ↗

Source: Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de), Beschaffungsamt des BMI — CC0 1.0.

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