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Germany – Works for complete or part construction and civil engineering work – Teilnahmewettbewerb: GGS Steigerweg Neubau/ Erweiterung BEP - Generalübernehmer / -unternehmerleistungen mit Planung ab Leistungsphase 3

closed

Stadt Mülheim an der Ruhr · 05117-31001-02

Read the notice at ted-eu ↗

Value
unstated
Published
5 May 2025
Deadline
—
Type
opportunity
45200000 · Construction workDEA16

Description

Die bestehende GGS Steigerweg soll von einer dreizügigen Schule auf eine vierzügige Grundschule erweitert werden. Ziel ist die schlüsselfertige Errichtung des Schulgebäudes. Der Neu-/ Erweiterungsbau der GGS Steigerweg soll in Modulbauweise realisiert werden. Die Baustellentätigkeiten müssen auf den gleichzeitig stattfindenden Schulbetrieb abgestimmt werden. Die abgestimmte aber nicht verbindliche Vorentwurfsplanung (LP1-2) sieht ein dreigeschossiges Neubaugebäude mit eingeschossiger Aula im Norden vor. Hier wird der bestehende Bolzplatz rückgebaut. Entlang der westlichen Grundstücksgrenze erstreckt sich der Neubau von der Anbindung an das südlichste Bestandgebäude bis über die Fläche des Bolzplatzes. Das Gebäude wird als Einspänner errichtet. Im nördlichen Verlauf weicht der lineare Neubaukörper dem Baubestand und verläuft in einer Abschrägung. Der zusammenhängende, dreigeschossige Neubau fügt sich in die leichte Hanglage ein und fasst den Schulhof ein, sodass die südliche Grundstücksfläche mit dem wertvollen Baumbestand nicht bebaut wird. Die eingeschossige Aula, die direkt vom Schulhof barrierefrei begehbar ist, kann gemeinsam mit der angrenzenden Schulhoffläche für Veranstaltungen genutzt werden, wobei eine barrierefreie Erreichbarkeit innerhalb des Gebäudes durch einen Treppenlift bzw. kleinen Aufzug gewährleistet werden kann. Hierbei würde der Bolzplatz rückgebaut, jedoch nach der Bauphase in dem Bereich Ecke Steigerweg und Freiherr-vom-Stein-Straße neu errichtet, nachdem die Interimspavillons abgebaut wurden. Alternativ kann aus den Vorgaben ein genehmigungsfähiges Konzept erarbeitet werden. Eine Anbindung des Neubaus an das Bestandsgebäude ist gewünscht. Die Schulräume sind als klassische Unterrichtsräume mit entsprechenden Nebenräumen und Gruppenräumen für die Nachmittagsbetreuung sowie Personalräumen zu planen. Für die Flure sind Aufweitungen für Sitz- und Spielflächen gewünscht. Alle WC-Räume sind nach VDI 6000 zu planen. Die Entscheidung über die Positionierung des Gebäudes kann im Rahmen des Entwurfs getroffen werden. Maßgeblich ist hierbei die fristgemäße Umsetzung. Aufgrund des vorhandenen, alten Baumbestandes ist die Platzierung und Gestaltung des Baukörpers eingeschränkt, da das Ziel ist, so viel Bäume wie möglich zu erhalten. Das Gelände weißt eine leichte Hanglage auf und muss bei der Planung berücksichtigt werden. Ebenso sind die Zugänglichkeit und Baustellenlogistik in der Planung zu berücksichtigen. Bereits zu Beginn der Planung sollte für die Errichtung oder Sanierung von Gebäuden eine CO2-optimierte Baukonstruktion (graue Emission) sowie die Energieeffizienz (geplanter Gebäude Energiestandart, Energieversorgungskonzept, Anteil regenerativer Energiequellen) in Betracht gezogen werden. Entsprechende Varianten und Vorgaben sollten daher im Planungsauftrag berücksichtigt werden. Das Grundstück befindet sich über den auf Steinkohle verliehenen Bergwerksfeldern „Elsa“ und „Anna“ die beide im Eigentum der E.ON SE stehen. Abhängig vom Standort des Neubaus müssen zusätzliche Untersuchen und Maßnahmen eingeplant werden, die sich aus weiterführenden bergbaulichen Analysen ergeben. Alle Elemente des Gebäudes müssen den gültigen Vorgaben der BauO NRW für Schulgebäude, den Technischen Normen, LBO, MBO, ASR, DGUV 81, den Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller und Verbände entsprechen. Wenn in der BauO NRW und MBO keine Angabe gemacht ist, muss mindestens in der Feuerwiderstandsklasse F30 entsprechend ausgeführt werden. Wesentliche Ziele der Stadt Mülheim (nachfolgend auch Vergabestelle) sind:  Der Neubau an der GGS Steigerweg muss bis zum 31.03.2027 schlüsselfertig übergeben werden.  Der Auftragnehmer muss Planung und Bau übernehmen.  Da für den Neubau des Erweiterungsgebäudes nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, ist die Gesamtwirtschaftlichkeit der Maßnahme vorrangiges Ziel der Vergabestelle. Insbesondere kommt es im Ergebnis darauf an, dass das Gebäude nach Fertigstellung gemäß ihrer Funktionalität wirtschaftlich betrieben werden kann. Aus diesem Grund gibt die Vergabestelle in diesem Vergabeverfahren jeweils kein festes Planungs- und Baukonzept vor, sondern ermittelt das wirtschaftlichste Gesamtkonzept im Wettbewerb. Aufgrund der Vergleichbarkeit sind Mindestqualitäten gemäß Leistungsbeschreibung einzuhalten.

Key facts

Procedure
neg-w-call
Contract period
6 Oct 2025 → 1 Apr 2027
Category
works
  • The documents — every attachment, with its text extracted and searchable
  • Qualification — the notice scored against your company profile
  • Tracking and alerts — a pipeline for your bids, and the matching notices by email
  • The API and MCP — the same record in your own tools and your AI assistant

Provenance

Source
ted-eu
Notice id
286106-2025
First seen
22 Aug 2026
Last updated
28 Aug 2026

Licence EU reuse — Commission Decision 2011/833/EU ↗

Source: TED — Tenders Electronic Daily (ted.europa.eu), © European Union, reused under Commission Decision 2011/833/EU.

View at source ↗GET /api/v1/tenders/68b7d8a6-b9d9-475f-92ac-4f2a3c51694b

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