Germany – Architectural, construction, engineering and inspection services – Klimafreundliches Klärwerk 2035+, Photovoltaik-Anlagen, Teilprojekt PV-Anlage über Abwasserkanal
closedStadt Karlsruhe - Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft
Description
Die Kläranlage der Stadt Karlsruhe befindet sich im Stadtteil Knielingen, An der Wässerung 2, nahe am Rhein, um das Abwasser effizient zu transportieren und zu reinigen. In Bezug auf die Erschließung ist das Klärwerk Karlsruhe über ein weitläufiges Netzwerk von Abwasserkanälen an das städtische Kanalnetz angeschlossen. Das Abwasser gelangt über diese Leitungen zum Klärwerk, wo es einer umfassenden Reinigungsbehandlung unterzogen wird, um Schadstoffe zu entfernen und die Wasserqualität zu verbessern. Das Klärwerk Karlsruhe reinigt das im Stadtgebiet und den angeschlossenen Städten und Gemeinden anfallende Abwasser. Dies erfolgt in vier Verfahrensstufen mit hohem Energieaufwand. Das Klärwerk mit einem jährlichem Energieverbrauch von ca. 20 MWh ist dadurch der zweitgrößte Stromverbraucher in Karlsruhe. Das hier ausgeschriebene Teilprojekt ist der Bau von PV-Anlagen auf den Grundstücken des Klärwerkes, um den Eigenbedarf an Strom zu decken. Der Abwasserkanal mit gesamt ca. 30.000 m² zeigt sich hier als eine geeignete Fläche für eine PV-Anlage. In einer Untersuchung für FreiflächenPhotovoltaik-Potentiale im Karlsruher Stadtgebiet im Auftrag der KEK wurde der Hauptsammelkanal Klärwerk als sehr geeignet eingestuft. Für die Umsetzung des Projektes ist die Unterteilung in vier Bauabschnitte vorgesehen. Zunächst soll im ersten Bauabschnitt ein Teilstück des Ablaufkanals als serieller PV-Modulbau entwickelt werden. Angedacht sind dabei zunächst drei Blöcke mit jeweils 2.300 m², 425 kWp bei einem Kostenrahmen von 4.500.000 Euro. Ein sehr wichtiger Parameter bei der Planung ist die Berücksichtigung der Betriebsführung der Anlage. Die Zugänglichkeit für notwendige Wartungstätigkeiten während des Betriebes muss gewährleistet sein. Anzubieten ist eine gesamtheitliche Lösung inkl. aller dazu erforderlichen Planungsbestandteile (Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung, Objektplanung Ing.-Bauw., ggf. weitere). Es ist nicht beabsichtigt, weitere Planer zu beauftragen. Zunächst werden dem Auftragnehmer nur die Leistungsphasen 1 bis 3 übertragen (stufenweise Beauftragung). Bei politischer Freigabe der Fortsetzung der Planung bzw. zur Durchführung der Baumaßnahme beabsichtigt der Auftraggeber, dem Auftragnehmer die weiteren Leistungsphasen zu übertragen. Vorgesehen ist nach jetziger Ausschreibung die weitere Beauftragung der Planungsleistungen nach Leistungsphasen (HOAI) sowie Einzelvergaben der Baugewerke. Für den Fall, dass die Planungs- und Bauleistungen an einen Generalunternehmer vergeben werden, wird das Leistungsbild nochmals überprüft und ggf. einvernehmlich neu festgelegt (bewertet). Die ausführliche Aufgabeneschreibung liegt den Vergabeunterlagen als separates Dokument bei.
Key facts
- Procedure
- neg-w-call
- Submit via
- https://www.subreport.de/E54532241
- Contact
- s.freiesleben@thost.de
- Regime
- publicSector
- Category
- services
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Provenance
- Source
- ted-eu
- Notice id
- 177350-2024
- First seen
- 24 Aug 2026
- Last updated
- 28 Aug 2026
Licence EU reuse — Commission Decision 2011/833/EU ↗
Source: TED — Tenders Electronic Daily (ted.europa.eu), © European Union, reused under Commission Decision 2011/833/EU.
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