Germany – Building construction work – Generalunternehmerleistungen Neubau Rettungswache 50 und Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Kalkum in Düsseldorf
openImmobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH · DE255740804
Description
Der zu vergebende Auftrag betrifft Planungs- und Bauleistungen für den Neubau der Rettungswache 50 in Kombination mit dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Kalkum an den Straßenzügen Zeppenheimer Straße / Kalkumer Schlossallee in 40489 Düsseldorf. Der Auftragnehmer muss den Neubau der beiden Nutzungsbereiche errichten: Neubau Gebäudeabschnitt R mit 2.812 m² BGF und Neubau Gebäudeabschnitt S mit 73 m² BGF ergeben in Summe 2.885 m² BGF. Der Auftrag wird an einen Generalunternehmer vergeben, der auch die Planung ab Lph 5 übernimmt. Vorlaufende Maßnahmen wie Erschließungsmaßnahmen, Kampfmitteluntersuchungen und Erdbauarbeiten sowie die Herstellung der Außenanlagen werden bauseits ausgeführt. Die Erneuerung ist aufgrund der baulichen Situation beider bisheriger Standorte zwingend erforderlich. Aufgrund wirtschaftlicher Vorteile werden die Standorte zusammengelegt. Das betroffene Flurstück ist im Flächennutzungsplan einerseits als Grünflächen und Dauerkleingärten, andererseits als Flächen für die Landwirtschaft ausgewiesen. Die überplante Fläche ist ausschließlich als Grünflächen mit der Zweckbestimmung Kleingärten ausgewiesen. Die Straßenzüge der Zeppenheimer Straße / Kalkumer Schloßallee sind von geschützten Baumalleen gesäumt und wurden um einzelne junge Bäume ergänzt. Das Flurstück weist keinen signifikanten Höhenversprung zum Straßenniveau auf und kann über die Kalkumer Schloßallee bzw. Zeppenheimer Straße erschlossen werden. Das Flurstück wird derzeit ausschließlich landwirtschaftlich genutzt und die überplante Fläche zurzeit als artenarme Intensivwiese bewirtschaftet. Im weiteren Höhenverlauf liegt das Grundstück bis zu 1,20 m tiefer als die angrenzenden Straßen. Aufgrund der Höhenlage des Grundstücks ist in Anbetracht der in Zukunft zu erwartenden Starkregenereignisse ein Oberflächenstau zu erwarten. Durch die Festlegung der OK FFB auf die Höhe von +37,50 m ü. NHN 2016 wird ein höheres Geländeniveau erzeugt, welches das Überflutungsrisiko verringert. Die beiden Nutzungen der Freiwillige Feuerwehr und der Rettungswache teilen sich das Baugrundstück, werden aber unabhängig voneinander über separate Gebäudezugänge erschlossen. Der Baukörper wird entsprechend seiner Nutzungen in zwei Gebäudeabschnitte unterteilt: In den Bereich der Rettungswache (RW) und den Bereich der Freiwilligen Feuerwehr (FF). Die tragende Konstruktion der Freiwilligen Feuerwehr und Rettungswache besteht aus Stahlbeton und Kalksandstein-Mauerwerk. Die Dämmung wird auf die tragende Konstruktion aufgebracht und besteht aus einer druckfesten XPS-Dämmung im Sockelbereich sowie einer Mineralwolldämmung in den übrigen Fassadenflächen. Diese wird außen durch die Sichtbeton-Fertigteile im Erdgeschoss sowie durch die vorgehängte, hinterlüftete Holzfassade in den oberen Geschossen geschützt und verkleidet. Die Dachdecken der jeweiligen Nutzungseinheiten sind konstruktiv ins Gefälle gebracht. So kann auf eine Gefälledämmung verzichtet werden. Die Dachdecken der beiden Fahrzeughallen (und in weiteren Teilbereichen der Freiwilligen Feuerwehr) werden als Spannbetondecken ausgeführt. Somit kommen die Fahrzeughallen ohne Unterzüge aus und Räume mit großen Raumgeometrien im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr können stützenfrei ausgebildet werden. Das Gebäude wird im Effizienzgebäude-40-Standard errichtet. Der Auftraggeber legt besonderen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, sowohl mit den Bietern im Verfahren als auch mit dem späteren Auftragnehmer. Im Verfahren gibt der Auftraggeber den Bietern deswegen die Möglichkeit, das Verfahren durch Optimierungsvorschläge zum Vertragsentwurf sowie den weiteren Vergabeunterlagen aktiv mitzugestalten. Der Auftraggeber wird die Optimierungsvorschläge und insbesondere den zu schließenden Vertrag mit den Bietern ausführlich verhandeln. Ausdrückliches Ziel ist es, eine für beide Seiten angemessene und insgesamt ausgewogene Risikoverteilung zu erreichen. Der Auftraggeber zeichnet sich durch kurze Entscheidungswege und schnelle Reaktionszeiten aus. Bieterfragen werden zügig beantwortet. Der Auftraggeber bündelt die Nutzeranforderungen und ist für den Auftragnehmer der alleinige Ansprechpartner. Auch während der Bauphase setzt der Auftraggeber auf offene Kommunikation, schnelle Rückmeldungen und kurze Entscheidungswege im Interesse einer zielgerichteten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Key facts
- Procedure
- neg-w-call
- Contact
- roggenbuck@ipm.nrw
- Regime
- publicSector
- Category
- works
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Provenance
- Source
- ted-eu
- Notice id
- 757593-2026
- First seen
- 2 Nov 2026
- Last updated
- 2 Nov 2026
Licence EU reuse — Commission Decision 2011/833/EU ↗
Source: TED — Tenders Electronic Daily (ted.europa.eu), © European Union, reused under Commission Decision 2011/833/EU.
GET /api/v1/tenders/b020b8df-b7e4-4216-a746-233b42d69155The source notice is authoritative — verify deadlines and documents there before bidding.