Germany – Architectural and related services – VgV-Verfahren Objektplanung Geschosswohnungsbau Hölzlestraße
closedStadt Kaufbeuren · 09-9007626-47
Description
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff. HOAI 2021, LPH 1 bis 9, bei stufenweiser Beauftragung. Anlass und Ziel des Projektes: Mit der staatlichen Fördermöglichkeit des kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) möchte die Stadt Kaufbeuren in Verbindung mit der Baulandentwicklung „Wohnviertel Blasius Blick" die Schaffung von Wohnraum im mittleren Preissegment realisieren. Es ist vorgesehen, die Heizwärmeversorgung des Geschosswohnungsbaues über eine Fernwärmeleitung an die Heizzentrale des Wohnviertels „Blasius Blick“ anzubinden. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der zentralen Aufgaben der Kommunen in Bayern. Mit dem Eigenbetrieb Immobilienverwaltung stellt sich auch die Stadt Kaufbeuren weiterhin dieser Aufgabe. Das Vorhaben stärkt zusammen mit dem Wohnviertel „Blasius Blick“ mit seinen 95 Wohneinheiten den Wohnungsbestand des Eigenbetriebs Immobilienverwaltung in einem bedeutenden Umfang und erreicht insbesondere Haushalte aus den mittleren Einkommensschichten. Ziel ist, u.a. eine Wohnbebauung zu erstellen, die für mind. 50 Jahre eine zukunftsträchtige und wertstabile Wohnanlage darstellt. Lage und Größe des Grundstücks, Maß der baulichen Nutzung: Das Grundstück mit der Flur- Nr. 2899/6 ist im Eigentum der Immobilienverwaltung der Stadt Kaufbeuren und befindet sich westlich der Kaufbeurer Altstadt an der Kreuzung Kemptener Straße - Hölzlestraße - Am Kronenberg. Das Grundstück hat eine Größe von 1015 m² und wird derzeit als öffentlicher Parkplatz genutzt. Auf dem Gelände befindet sich eine Wertstoffinsel, die mit Beginn der Baumaßnahme an einen anderen Standort verlegt wird. Es ist eine 4- geschossige, winkelförmige Bebauung an dieser exponierten Lage mit bis zu 13 Wohneinheiten angedacht. Je Geschoss sollen 3 Wohnungen vorgesehen werden; eine 4 – 5 Zimmer Wohnung und zwei 1 - 2 – Zimmer Wohnungen. Im „Laternengeschoss“ kann noch eine zusätzliche Wohnung vorgesehen werden. Je Wohnung ist ein Stellplatz in der Tiefgarage nachzuweisen. Die Tiefgarageneinfahrt soll neben der Einfahrt des Nachbargrundstücks an der Kemptener Straße angeordnet werden. In der Tiefgarage ist ein Abstellraum je Wohnung unterzubringen sowie Flächen für die Haustechnik (Übergabestation Fernwärme, Hausanschlussraum) Im Hinblick auf die zu planende Kubatur wird von den Teilnehmern eine intensive Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Umfeld erwartet und es wird eine Bauweise gefordert, die sich angemessen in die Umgebungsbebauung einfügt. Planungsrechtliche Vorgaben: Im aktuellen integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) vom November 2017 wird das Ziel einer konsequenten Innenentwicklung durch bauliche Entwicklung brachliegender Grundstücke und einer begleitenden Aufwertung von Freiräumen formuliert. Die Entwicklung des Standorts ist ein typisches Projekt innerhalb einer solchen Nachverdichtungsstrategie. Die Wohnbauentwicklung greift die Fortschreibung des innerstädtischen Rahmenplanes auf. Abstandsflächen: Für die Realisierung des Projektes werden die Abstandsflächen des Art. 6 BayBO 2021 festgesetzt (0,4 H). Auf dem Grundstück gibt es eine Dienstbarkeit in Form einer Abstandsflächenübernahme durch die Nachbarbebauung auf der Flur-Nr. 773. Anforderungen an die Freianlagen: Für die Bebauung ist auf dem Grundstück ein Spielplatz mit einer Größe von min. 100 m² nachzuweisen. Barrierefreiheit: Für den Wohnungsbau ist in der Regel eine barrierefreie Zugänglichkeit zu allen Wohneinheiten sowie den dazugehörigen Nebenräumen (z.B. Abstellräume) und zu den Freianlagen herzustellen. Alle Wohnungen sind barrierefrei nach DIN 18040-2 auszuführen. Bauweise, Konstruktion und Wirtschaftlichkeit: Der Bauherr ist aufgrund der aktuellen hohen Baukosten und dem damit verbundenen Kostendruck, insbesondere an kostengünstigen, kompakten Baukonstruktionen interessiert. Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist von einem Wärme-Dämm-Verbund-System abzusehen. Eine monolithische Bauweise wird aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten grundsätzlich bevorzugt. Es wird besonderer Wert auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts gelegt. Ziel ist eine kostenoptimierte Bauweise mit rationellen und wirtschaftlichen Grundrissen. Das Gebäude soll durch Konstruktion und Materialwahl wirtschaftlich vertretbare Erstellungskosten erwarten lassen und langfristig insbesondere durch den Einsatz von dauerhaft wertigen und wenig pflegeintensiven Materialien, einer robusten Haustechnik sowie durch einen sparsamen Energiebedarf einen geringen Bauunterhalt sichern. Bei der Grundrisskonzeption sollen die Belange des Schallschutzes soweit möglich Berücksichtigung finden. Terminschiene: VgV- Verfahren Architektur: April – Juli 2024 Die Vergabeverhandlung wird voraussichtlich im Juni stattfinden. Beauftragung: August 2024 Projektstart: September 2024 Vorentwurf: Dezember 2024 Entwurf: Mai 2025 Baueingabe – Abgabe Förderantrag: Juni 2025 Baubeginn: Frühjahr 2026 Fertigstellung: Sommer 2027
Key facts
- Procedure
- neg-w-call
- Submit via
- https://www.meinauftrag.rib.de
- Contact
- vergabe@kaufbeuren.de
- Contract period
- 19 Aug 2024 → 1 Sept 2027
- Regime
- publicSector
- Category
- services
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Provenance
- Source
- ted-eu
- Notice id
- 188621-2024
- First seen
- 24 Aug 2026
- Last updated
- 29 Aug 2026
Licence EU reuse — Commission Decision 2011/833/EU ↗
Source: TED — Tenders Electronic Daily (ted.europa.eu), © European Union, reused under Commission Decision 2011/833/EU.
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